Für richtig große Aufgaben: Lärmschutz auf Schienen

Wenn Wagons für den Schienenverkehr bearbeitet werden, muss man auch beim Lärmschutz groß denken – schließlich rollt ein rund 25 Meter langes Gefährt von einer Fertigungshalle in die nächste. Dass der Wagon dabei auf Schienen fährt, ist nicht weiter verwunderlich und war für Kaschwig ein Teil der Lösung, um das Ungetüm mit einer Großraum-Lärmschutzkapsel zu umhüllen.

Die Schienen neben den Schienen

Der von Kaschwig konstruierte Lärmschutz ist auf eigenen Schienen unterwegs, die parallel zu den Wagonschienen verlegt werden. Er besitzt auf beiden Stirnseiten große Tore, die sich elektronisch nach oben öffnen lassen, wenn die Kapsel, motorisch angetrieben, über den Wagon gefahren wird.

Lärmschutzkapsel mit Hubtor von innen

 

Ein Tor setzt alles in Bewegung

Sobald ein Hubtor aufgeht, setzt sich die komplette Lärmschutzkapsel in Bewegung. Sie fährt langsam über den Wagon, bis sie ihn komplett umschließt. In Endposition stoppt die Kapselung, dann fährt das Tor herunter und die Bearbeitung kann in einer lärmgeschützten Umgebung beginnen. Nach der Arbeit öffnet sich das Tor auf der anderen Seite der Kapsel, der Wagon fährt hinaus – und alles beginnt von vorne.

Großraum-Lärmschutzkapsel – hier wird in Ruhe gearbeitet

Innerhalb der Kapsel befindet sich ausreichend Platz für den Wagon – und für die robotergesteuerten Bearbeitungsanlagen. Damit die Maschinenbediener außerhalb der Großraum-Lärmschutzkapsel immer den Überblick behalten, ist sie mit einer großflächigen Verglasung versehen, die über die kompletten Längsseiten angeordnet ist.