Lärmschutzkapsel auf Schienen

Für richtig große Aufgaben: Lärmschutz auf Schienen

Wenn Wagons für den Schienenverkehr bearbeitet werden, muss man auch beim Lärmschutz groß denken – schließlich rollt ein rund 25 Meter langes Gefährt von einer Fertigungshalle in die nächste. Dass der Wagon dabei auf Schienen fährt, ist nicht weiter verwunderlich und war für Kaschwig ein Teil der Lösung, um das Ungetüm mit einer Großraum-Lärmschutzkapsel zu umhüllen.

Die Schienen neben den Schienen

Der von Kaschwig konstruierte Lärmschutz ist auf eigenen Schienen unterwegs, die parallel zu den Wagonschienen verlegt werden. Er besitzt auf beiden Stirnseiten große Tore, die sich elektronisch nach oben öffnen lassen, wenn die Kapsel, motorisch angetrieben, über den Wagon gefahren wird.

Lärmschutzkapsel mit Hubtor von innen

 

Ein Tor setzt alles in Bewegung

Sobald ein Hubtor aufgeht, setzt sich die komplette Lärmschutzkapsel in Bewegung. Sie fährt langsam über den Wagon, bis sie ihn komplett umschließt. In Endposition stoppt die Kapselung, dann fährt das Tor herunter und die Bearbeitung kann in einer lärmgeschützten Umgebung beginnen. Nach der Arbeit öffnet sich das Tor auf der anderen Seite der Kapsel, der Wagon fährt hinaus – und alles beginnt von vorne.

Großraum-Lärmschutzkapsel – hier wird in Ruhe gearbeitet

Innerhalb der Kapsel befindet sich ausreichend Platz für den Wagon – und für die robotergesteuerten Bearbeitungsanlagen. Damit die Maschinenbediener außerhalb der Großraum-Lärmschutzkapsel immer den Überblick behalten, ist sie mit einer großflächigen Verglasung versehen, die über die kompletten Längsseiten angeordnet ist.

Schwebende Lärmschutzkapsel geöffnet

Die (hoch-) schwebende Lärmschutzkapselung

Platz ist in der kleinsten Hütte – heißt es. Aber wer einmal in einer Produktionshalle war, weiß, dass dieser Satz dort nicht gilt. Hier müssen Menschen, Maschinen, Arbeitsbereiche und Fahrwege auf kleinstem Raum wie in einem Tetris-Spiel perfekt angeordnet sein und ineinandergreifen.

Wie kann man in diesem Fall einen Arbeitsbereich, der laut und wegen umherfliegender Späne auch gefährlich ist, mit einer Lärmschutzkapsel auszurüsten? Wenn es vorne und hinten keinen Platz für Flügel – oder Schiebetüren gibt, weil sie in andere Arbeitsbereiche hineinragen würden? Wenn ein Hubtor in der Front nicht ausreicht, da man auch seitlich an die Maschine kommen muss? Zusätzlich muss für die Kontrolle der Bearbeitung alles gut einsehbar sein, weshalb viel Glas eingesetzt werden muss.

Ein einfacher Handgriff lässt die Lärmschutzkapsel „schweben“

Die Lösung von Kaschwig: Wir denken nach oben und lassen die Kapsel „schweben“. Für diese Abdeckung ist kein elektrischer oder pneumatischer Antrieb notwendig. Die komplette Lärmschutzverkleidung kann man über Seilzüge mit Gegengewichten ohne Kraftanstrengung mit einer Hand heben und senken. Die Kapselung bleibt in jeder gewünschten Position „schwebend“ stehen und es besteht keine Gefahr sich die Hände einzuquetschen.

Schwebende Lärmschutzkapsel geschlossen

 

Gesamte Front sowie der Seitenbereich sind frei und offen

Aber die Lärmschutzkapselung kann nicht nur schweben – sie macht auch den Blick frei auf das, was unter ihr so vorgeht. Hierbei stören keine Türflügel, die in Fahrwege reichen und der komplette Arbeitsbereich an der Maschine ist von drei Seiten offen und frei nutzbar.

Auf Wunsch des Kunden nach perfekter und umlaufender Einsichtsmöglichkeit wurden alle Seiten mit großflächigen Schallschutzscheiben ausgestattet, die den gesamten Innenbereich einsehbar machen und so eine einfache Kontrolle der Produktion im Innern ermöglichen.

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